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Veranstaltungen im November 2018


Camus' Verständnis von Revolte

19.11.2018 18:00 Uhr

Freie Altenarbeit Göttingen e.V., Am Goldgraben 14, Göttingen

Wie sich Gewaltkritik und Anarchismus verbinden

Lou Marin stellt das Konzept der Revolte von Albert Camus aus „Der Mensch in der Revolte“ vor. Wie aber kam es dazu, dass Camus in seinen „Libertären Schriften“ Anarchismus und Gewaltkritik zusammendachte? Dies hängt mit seinen Erfahrungen und Begegnungen während der Zeit der Nazi-Besatzung in Frankreich zusammen. Über die Judenrettung in Chambon-sur-Lignon, die er (1942 bis 1943) selbst miterlebte, schrieb er „Die Pest“. Diese einschneidende
Erfahrung und einzelne Anarchist*innen, veränderten Camus' Denken entscheidend.

5,– bis 10,– € Solidaritätsbeitrag

Veranstaltet von der Freien Altenarbeit Göttingen e.V.

Weitere Infos hier (E-mail).


'Flammen'

22.11.2018 19:45 Uhr

Clavier-Salon, Stumpfebiel 4, Göttingen

Ein Klavierkonzert mit Werken von Erwin Schulhoff u.a., gespielt von Studierenden der Klavierklasse von Professor Zitterbart (Hochschule für Musik, Theater u. Medien, Hannover)

Während des NS wurden zahllose KünstlerInnen verfolgt und ermordet, ihre Werke verboten oder zerstört. Einer von ihnen war Erwin Schulhoff, 1894 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren, der auf Empfehlung von Anton Dvorˇák das Klavierspielen
begann. Sein kompositorisches Schaffen war radikal und experimentierfreudig und von vielfältigen Strömungen bis hin zum Jazz beeinflusst. Als Anhänger der kommunistischen Bewegung wurde Schulhoff 1941 in Prag interniert und in das NS-Internierungslager Wülzburg deportiert, wo er im August 1942
an Tuberkulose verstarb. Es wird eine Einführung in Leben und Werk der Komponisten gegeben.

Platzreservierung unter gerritzitterbart@hotmail.com

Veranstaltet von den Geschichtswerkstätten Duderstadt und Göttingen in Kooperation mit
dem Förderverein Claviersalon e.V.

Weitere Infos hier (E-mail).


Postnazismus & Populärkultur

23.11.2018 19:30 Uhr

Northeim, Jugend- & Kulturzentrum „Alte Brauerei

Das Nachleben faschistoider Ästhetik in Bildern der Gegenwart – Buchvorstellung und Gespräch mit Jelena Jazo (Autorin)

Das Zeigen von nazistischen Zeichen und Symbolen, wie beispielsweise von Hakenkreuzen oder SS-Runen, ist in Deutschland verboten. Der Nationalsozialismus hat aber auch einen beispiellosen
Bilderapparat hervorgebracht, dessen Grenzen in der heutigen Populär-Kultur schwer einzuordnen ist bzw. von Vielen als ganz normal wahrgenommen
wird. Entlang ausgewählter Fallbeispiele der Popkultur (Musik, Film, Mode, Internet, Kunst, Game- und Fankultur, Internet) zeigt Jelena Jazo wie Bilder des historischen und medialen Nazismus den Pop-Mythos beflügeln und welche Bedeutung sie für die heutige Kultur und den Umgang mit der Vergangenheit
haben.

Veranstaltet von Initiative Kunst & Kultur Northeim
e.V. in Zusammenarbeit mit der „Alten Brauerei' Northeim und gefördert durch das Bundesprogramm Demokratie leben!

Weitere Infos hier (E-mail).


Workshop: Zwangsarbeit im Nationalsozialismus - Eine Spurensuche

28.11.2018 09:00 Uhr - 28.11.2018 16:00 Uhr

in der BBS II, Godehardstraße 11, Göttingen

Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939–1945'

Ein Workshop mit Dr. Frauke Geyken (Y-LAB, geisteswissenschaftliches
Schülerlabor) und Petra Zeyen
(Geschichtswerkstatt Göttingen)

Über 12 Mio. Zivilarbeitskräfte, Konzentrationslagerhäftlinge
und Kriegsgefangene mussten im Verlauf des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeit leisten. Sie kamen aus allen besetzten Gebieten. Zwangsarbeit gehörte zur ‚Normalität‘ des NS-Alltages. Wir nähern uns dem Thema über Quellenstudium, Zeitzeug*inneninterviews und dem Nachforschen und Erstellen einzelner Biographien. Dabei wird es viel Raum für selbstständiges Arbeiten geben.

Das Projekt ist für Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren und ohne Vorkenntnisse geeignet.

Voranmeldung (auch von Schulklassen): info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder 0551 - 50 76 45 54

Veranstaltet von der Geschichtswerkstatt Göttingen
und der Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939–1945'

Weitere Infos hier (E-mail).





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