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Veranstaltungen im September 2018


Öffentliche Führung zu Zeuginnen Jehovas im Frauen-KZ Moringen

21.09.2018 16:00 Uhr

Treffpunkt: KZ-Gedenkstätte Moringen, Lange Str. 58, Moringen

Zu den im Nationalsozialismus verfolgten Opfergruppen gehören auch die Zeugen Jehovas. Aufgrund ihrer religiösen Überzeugung lehnten sie den Herrschaftsanspruch des nationalsozialistischen Staates ab. Trotz vieler Einschüchterungsversuche hielten die Zeugen Jehovas unbeeindruckt an ihren Glaubensgrundsätzen fest. Da sie keinem weltlichen „Heilbringer“ die Ehre erweisen wollten, verweigerten sie den Hitler-Gruß. Unter Berufung auf das christliche Gebot „Du sollst nicht töten“ verweigerten sie darüber hinaus den Kriegsdienst und die Arbeit in Rüstungsbetrieben. 10.000 von ihnen wurden in Gefängnissen und Konzentrationslagern eingesperrt.
Im Frauen-KZ Moringen waren die Zeuginnen Jehovas die größte Häftlingsgruppe. Welche Hafterfahrungen machten die Zeuginnen Jehovas in Moringen? Wie sah der Alltag der Häftlinge aus? Was geschah mit den Zeuginnen Jehovas nach der Auflösung des Frauen-KZ im Jahr 1938, als viele von ihnen in das KZ-Lichtenburg und von dort später in das Frauen-KZ Ravensbrück deportiert wurden? Und was folgte nach der Befreiung und dem Ende der NS-Herrschaft?

Mit Jakob Fesca
Bitte anmelden unter info@gedenkstaette-moringen.de oder 05554/2520

Weitere Infos hier (E-mail).





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